Dozenten 2000-2015

Gesammtsleitung:
Agnieszka Ostapowicz
 
Dirigenten:
Bokun Jan Jakub
Ettinger Dan
Leitz Jörg
Sapiecha-Muzioł Małgorzata
Rubik Piotr
Rybarczyk Stanisław

Dozenten von Streicher Instrumente:
Celli, Kontrabässe:
Dymek-Kuś Ewa
Łapiński Zdzisław
Marciniec-Mazur Urszula
Melka Tadeusz
Nowak-Waloszczyk Karolina

Dozenten von Holzbläser Instrumente:
Klüger Frank
Kwieciński Arkadiusz
Lipień Maksymilian
Suruło Wiesław
Tatarczyk Jan
Zgraja Krzysztof
 
Blächbläser Instrumente:
Stolarczyk Tomasz
Stolarczyk Zdzisław
Wasik Zbigniew
 
Dozenten von Schlagzeug Instrumenten:
Muzioł Jacek
Wota Jacek

Geige, Bratschen:
Geibel Christoph
Michna Błażej
Ritsch Milan
Schliephacke Ulrich
Stocki Tomasz
Thal Rüdiger
Woźnica Andrzej


Małgorzata Sapiecha-Muzioł Małgorzata Sapiecha Muzioł
Dirigentin der Jungen Deutsch-Polnischen Philharmonie im Jahren 2013 und 2014
Małgorzata Sapiecha–Muzioł ist Absolventin der Hochschule für Musik in Breslau. Sie schloss mit Auszeichnung den Fachbereich Musikalische Erziehung im Jahre 1993 (Dirigentenstudium bei Prof. Z. Urbanyi-Krasnodębska), als auch das sinfonische Dirigat bei Prof. M. Pijarowski (1998) ab. Ihre künstlerischen Fähigkeiten vervollkommnete Sie im Rahmen verschiedener Meisterkurse und Seminare u.a. bei Prof. H. Rilling an der Bachakademie in Stuttgart. Małgorzata Sapiecha–Muzioł erhielt mehrmals Stipendien des Ministers für Kultur und Nationalerbe, sowie die Auszeichnung „Bester Kunsthochschulabsolvent Breslaus“. Sie ist ebenfalls Preisträgerin der I. Auszeichnung des II. Witold-Lutosławski-Wettbewerbes für junge Dirigenten in Białystok. In den Jahren 2002-2009 arbeitete sie als Dirigentin mit dem Breslauer Musiktheater „Capitol“, indem sie Uraufführungen vorbereitete sowie Operetten- und Musicalaufführungen führte („Die Fledermaus“ von J. Strauss, „Die Csárdásfürstin” von E. Kalmann, „Die Dreigroschenoper“ von K. Weil, „Das Land des lächelns“ von F. Lehar, „Der Fiedler auf dem Dach“ von J. Bock, „My fair lady” von F. Loewe, „A Chorus Line” von M. Bennett). Małgorzata Sapiecha–Muzioł arbeitet regelmäßig sowohl mit den Philharmonien in Breslau, Waldenburg, Hirschberg, Słupsk und Płock, als auch mit den Kammerorchestern „Wratislavia” und „Ricordanza” und mit dem Orchester der Technischen Universität Dresden zusammen. Sie trat sowohl mit namhaften klassischen Solisten wie M. Nastasi, J. Ballint, W. Ochman, K. Jakowicz oder D. Paradowski, als auch mit Solisten der Unterhaltungsmusik, wie z.B. I. Santor, W. Młynarski, K. Groniec auf. Seit 2000 ist Małgorzata Sapiecha–Muzioł künstlerische Leiterin und Dirigentin des Chores der Technischen Universität Breslau. Seit 1992 leitet sie außerdem das Orchester und den Chor des S. Moniuszko Musikkonservatoriums in Wałbrzych. Sie nimmt an zahlreichen Konzerten und Wettbewerben in In- und Ausland teil. Die von ihr geleiteten Ensembles wurden mehrmals mit hohen Preisen auszeichnet. Małgorzata Sapiecha–Muzioł trat u.a. in Deutschland, Frankreich, Spanien, China, Griechenland, Italien, Bosnien Herzegowina und Kroatien auf. Zusätzlich initiierte sie im Jahre 1998 die Konzertreihe der Fastenzeit-Konzerte in Wałbrzych, die dem Publikum bis heute berühmte Kompositionen wie z. B. das „Requiem” von. G. Faure, die Missa C-Moll von W.A. Mozart, das „Requiem” von J. Rutter oder die „Lateinische Messe” von S. Moniuszko präsentieren. Seit 2000 ist Małgorzata Sapiecha–Muzioł ebenfalls künstlerische Leiterin des alljährlich in Breslau stattfindenden Festivals der Akademischen Chöre. Während des Festivals werden neben der Chormusik a capella auch berühmteste Vocal- und Instrumentalwerke, wie z.B. „Carmina Burana” von C. Orff, „Oratorio de Noel” von C. Saint-Saens oder “Angelus” und “Exodus” von W. Kilar, durch verbundene Chöre und das Festivalorchester unter der Leitung von Małgorzata Sapiecha-Muzioł aufgeführt.

Ihr Werk umfasst auch CD-Aufnahmen:
- „Requiem” von W.A. Mozart (Orchester und Chöre des Musikkonservatoriums Wałbrzych und Legnica);
- Weihnachslieder „Kolęda się niesie” von G. Pstrokońska-Nawratil (W. Ochman, Breslauer Kammerchor „Cantores Minores Wratislavienses”, Kammerorchester „Ricordanza”);
- „A cappella” (Chor der Technischen Hochschule Breslau);
- Weihnachslieder „Dzieciątko się narodziło” (Chor der Technischen Hochschule Breslau).

Neuerlich wurde Małgorzata Sapiecha-Muzioł mit dem Preis des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesien für Außergewöhnlichen Leistungen im Bereich Kultur „Wena 2013”, als auch mit dem Preis des Direktors des Zentrums für Künstlerische Ausbildung in Warschau geehrt.
Jörg Leitz Jörg Leitz
Dirigent der Jungen Deutsch-Polnischen Philharmonie im Jahren 2012 und 2015
Jörg Leitz, geb. 1973, studierte schon während seines Schulbesuchs Posaune als Gaststudent am Meistersingerkonservatorium Nürnberg. 1994 nahm er das reguläre Studium an der Hochschule für Musik in München auf. Weitere Studien führten in nach Weimar und Dresden.
Eines seiner großen musikalischen Interessen ist die historisch gerechte Aufführung “Alter Musik”. Um das zu gewährleisten, studierte er an der Hochschule für Alte Musik, Schola Cantorum Basiliensis in Basel historische Aufführungspraxis.
Ebenso studierte er Schulmusik und Dirigieren. Er arbeitete bereits mit mehreren Jungendorchestern, wie der Jungen Philharmonie Thüringen, dem European Music School Symphony Orchester u. a. zusammen. Durch die Assistenz mehrerer Dirigenten wie z. B. Jörn Hinnerk Andresen (Theater am Gärtnerplatz, München) und Hans Rothmann (Radiokammerorchester Rotterdam) seine Fähigkeiten erweitern. 2013 folgt er einer Einladung als Gastdirigent beim Bursa Region State Symphony Orchestra (Türkei).
Jörg Leitz unterrichtete an der Musikschule der Hofer Symphoniker und anderen. Derzeitig ist er als Posaunenlehrer, stellvertretender Musikschulleiter sowie Dirigent des Jugendsinfonieorchesters am Vogtlandkonservatorium „Clara Wieck“ Plauen tätig. Immer wieder wird er als Dozent bei Workshops und Meisterkursen verpflichtet.
Solistisch konzertierte er mit dem Orchester der Hochschule für Musik Dresden, der Neuen Elblandphilharmonie, der Vogtlandphilharmonie Greiz – Reichenbach, dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau u. a.
Er wirkte in verschiedenen Orchestern mit, u. a. bei den Münchner Symphonikern, den Thüringer Symphonikern, dem Festspielorchester “Sinfonietta di Lausanne”, der Jenaer Philharmonie, den Hofer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, der Klangverwaltung unter Leitung von Baron Enoch zu Gutenberg, dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau, sowie der Staatskapelle Dresden.

Konzerttätigkeiten führten ihn nach Italien, Schweiz, Frankreich, Österreich, Ungarn und in die Türkei.
Unter seiner Mitwirkung entstanden mehrer CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.